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Die evangelische Karsthanskirche Täbingen

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Foto: Hopp, Schwarzwälder Bote, 2016

­Die evangelische Kirche in Täbingen ist eines der bedeutendsten ländlichen Gotteshäuser des Klassizismus im Kreis Zollernalb. 1834 wurde es nach einer Vorlage des Königlichen Baudirektors Carl Christian Nieffer erbaut.

Der Innenraum wurde in den 60er Jahren originalgetreu restauriert. Besonders sehens- und hörenswert ist die "Tausendgüldenorgel", die ein Beispiel frühromanischer Orgelbaukunst darstellt.

Ihren Namen erhielt die Kirche vom Bauernpastor, Laienprediger und Märtyrer Dr. Johannes Murer, der "Karsthans" genannt wurde. Er starb 1525 im Kerker der Burg Reichenberg. Sein Tod war ein Anlass für Täbingen, sich als einer der ersten Orte der Region der Reformation anzuschließen.

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Foto: Bettina Huonker

Der Kirchturm ist einiges älter als die Kirche. Der Torbogen im Inneren des Turmes, der heute als Gedenkstätte an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert, diente der ehemaligen Blasiuskapelle als Chorraum.

Aktuelle Veranstaltungen und Ansprechpartner finden sie bei der Evang. Kirchengemeinde Täbingen, Dautmergen und Zimmern u. d. B.

Quelle des Textes

www.zollernalb.com­, Johannes Sautter

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